Sonderausstellung

21. Mai bis 30. Juli 2017

Wilde Pflanzen vor der Tür


In unserer meist bis auf den Quadratmeter genutzten Landschaft werden die Lebensräume für Wildpflanzen immer kleiner. „Wilde Ecken“ in Dörfern und Städten gewinnen damit als Rückzugsgebiete an Bedeutung. Straßen und Wegränder, Mauern und Zäune, offene Böden, Schuttplätze oder Brachflächen bieten dort einer ganzen Reihe besonders anpassungsfähiger Pflanzen gute Lebensbedingungen.


Diese „Ruderalpflanzen“ sind kein „Unkraut“, sondern wahre Multitalente! Sie besiedeln vom Menschen geschaffene, aber nicht genutzte Standorte – so genannte Ruderalstellen (vom lateinischen „rudus“ = Schutt, Mörtel).


Die Ausstellung des Bund Naturschutz zeigt, woher die Pflanzenarten stammen, welche Strategien sie entwickelt haben, um Extremstandorte besiedeln zu können, und, dass sie unsere Städte ökologisch, ästhetisch und sogar kulinarisch bereichern.


In Zusammenarbeit mit der Kreisgruppe Coburg des Bund Naturschutz in Bayern e. V.