Terminkalender

Ostpreußen als Reiseland - Wiederholung

Hinkelmann Ostpreußen 002Seit der politischen Öffnung in Mitteleuropa sind die auf drei Staaten verteilten ostpreußischen Städte und Landschaften wieder zugänglich und ein interessantes Reiseziel geworden. Allerdings hatte der Fremdenverkehr bereits vor dem Zweiten Weltkrieg eine wesentliche wirtschaftliche Rolle im damaligen Nordosten Deutschlands gespielt. Ostpreußen warb damals mit guter Infrastruktur und moderaten Preisen für Reisen im Land ebenso wie für Übernachtungen sowie deutschlandweit bekannten Reisezielen. Zwölf Gebiete bildeten den Schwerpunkt der Reiseziele: das Weichselland, die Frische Nehrung, Stadt und Landkreis Königsberg, das Samland, die Kurische Nehrung, das Ermland, das Oberland, Masuren, das Pregeltal, der Nordosten, die Rominter Heide sowie die immer mitberücksichtigte Freie Stadt Danzig. Ferner lockten die größeren und attraktiveren Städte mit ihren Besonderheiten und ihrem Umland ebenso wie wichtige Gedenkstätten, z. B. die Abstimmungsdenkmale oder das „Reichsehrenmal“ Tannenberg, die an die Kämpfe im bzw. die Volksabstimmung nach dem Ersten Weltkrieg erinnerten, Bildungsreisende und „Sommerfrischler“ in die entlegene Provinz. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs endete diese Epoche.

Für die Teilnahme ist ein Eintritt in Höhe von 3,- € bzw. 1,- € (Kinder) zu entrichten.