Geschichte

Das Naturkunde-Museum Coburg hat seinen Ursprung in der Sammeltätigkeit von Herzog Franz Friedrich Anton von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1757-1806). Nach den Befreiungskriegen erhielten die Sammlungen einen wesentlichen Aufschwung durch seine Enkel Ernst (1818-1893) und Albert (1819-1861), die 1844 das "Herzogliche Kunst- und Naturaliencabinet" als Museum im heutigen Sinn gründeten. Erster Direktor war der Geologe Carl Friedrich Freiherr von Schauroth (1818-1881). Nach einigen Umzügen war das Naturaliencabinet von 1863 bis 1910 auf der Veste Coburg untergebracht (siehe Bilder oben), bis der letzte Coburger Herzog Carl Eduard 1912/14 ein eigenes Gebäude im Hofgarten zwischen Schloss und Veste bauen ließ.

Nach dem ersten Weltkrieg musste Carl Eduard abdanken und die Herzoglichen Sammlungen wurden 1919 in die Coburger Landesstiftung überführt. Das Gebäude, das heute der Bayerischen Schlösserverwaltung gehört, wurde 1996 durch einen Anbau wesentlich erweitert und hat nun eine Nutzfläche von 4800 qm. Davon sind 2400 qm Ausstellungsfläche und 1000 qm Magazinräume.
NMC auf der Veste
Herzogliches naturwissenschaftliches Museum auf der Veste Coburg
Schauroth
Freiherr von Schauroth,
1. Museumsleiter
Historischer Saal
Historischer Saal im Langen Haus auf der Veste Coburg
Historischer Eingang
Historischer Eingang, Hofgarten-Museum
Historischer Vogelsaal
Historischer Vogelsaal, Hofgarten Museum