Sammlung Reinecke Originale (1818)

Eine alte Sammlung von Juraammoniten geht zurück auf den Universalgelehrten Johann Christoph Matthias Reinecke (1768-1818). Fachleuten wird der Name bekannt vorkommen, denn die jurassische Ammonitengattung Reineckeia ist nach ihm benannt.

Der promovierte Philosoph und Theologe beschäftigte sich mit allen Wissengebieten gleichermaßen, er schrieb Romane, Gedichte, Lieder. Er beherrschte acht verschiedene Sprachen und betätigte sich, vor seiner Anstellung als Professor für Mathematik und Physik am Coburger Gymnasium Casimirianum, als Übersetzer, Tierbeobachter und Kräuterkundler.
Als Geograph und Kartograph zeichnete er ganze Atlanten und war auch Illustrator für Naturkundebücher.
In Meyers Konversationslexikon wird er als einer der Erfinder des Steindrucks gewürdigt.
Während seiner Zeit als Gymnasialdirektor widmete sich Reinecke hauptsächlich den Naturwissenschaften, angefangen mit Mathematik, Physik, Mineralogie und Meteorologie – bis hin zur Paläontologie.

Diese erstaunliche Vielseitigkeit versetzte Reinecke in die Lage, auch komplizierte naturwissenschaftliche Sachverhalte zu erfassen. So erkannte er zum einen lange vor Darwin die Mechanismen der Evolution, zum anderen formulierte er zeitgleich mit Smith und sicher ohne Kenntnis dessen Arbeit, fundamentale Leitsätze der Stratigraphie.
Neben von Schlotheim ist Reinecke einer der ersten deutschen Autoren gewesen, der Ammoniten in der von Linné eingeführten binären Nomenklatur beschrieben hat. Zudem hat er alle Arten auch abgebildet, womit Reineckes Arbeit den heute angewendeten Internationalen Regeln der zoologischen Nomenklatur genügt und somit eine ungemein wichtige Originalquelle darstellt.

Das gilt vor allem deshalb, weil das verloren geglaubte Typusmaterial vor einigen Jahren im Naturkunde-Museum Coburg wieder aufgefunden und als ältester Teil der Sammlung identifiziert werden konnte.

Die meisten der von Reinecke beschriebenen Ammonitenarten sind nicht nur Jura-Geologen als wichtige Leitfossilien bekannt: Leioceras opalinum, Leioceras comptum, Reineckeia anceps, Hecticoceras hecticum, Macrocephalites tumidus, Kosmoceras jason, Sutneria platynota, Ataxioceras polyplocus.
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Originalbeschreibungen von Reinecke Arten (1818)

(aus dem Lateinischen übersetzt von Alfred Heubeck)

Nautilus
 Reinecke Titel Titelseite

REINECKE, D. I. C. M. (1818): Nautilos et Argonautas – Mit 13 Tafeln; Coburg
 Reinicke Tafel 1

Tafel I.

Opalinus.
Apertur linear; Suturen der Scheidewände tief eingebuchtet, gezähnt, berühren sich gegenseitig nur an einer Stelle.
Fig. 1. Gehäuse.
Fig. 2. Querschnitt durch die Apertur.
Der letzte Umgang umfasst die übrigen fast ganz; [Oberfläche] flach, glatt, komprimiert, nur einförmig gewellt; zum ziemlich flachen Nabel hin allmählich abfallend. Kiel scharf ausgeprägt. Ein fadenförmiger, länglicher Körper unter dem Kiel lässt den durchlaufenden Nerv des Tieres und daher den Sipho erkennen. Die weiße Schale glänzt, vor allem, wenn sie befeuchtet wird, opalartig. Steinkern ockerig. Vorkommen: eisenschüssige Kalkbank bei Altenbanz gegen den Steglitzberg hin; sehr selten. Wenn das Schalenfragment, das bei WALCH (Naturgeschichte der Versteinerungen. P.III, Suppl. Tab. VI. Fig. 3) abgebildet ist, wie es scheint hierher zu stellen ist, lässt sich für die adulten Exemplare ein Durchmesser von 4 bis 5 Daumen annehmen. [ca. 12-15 cm]

Meandrus. 2. N. Apertur lanzeolat, zugespitzt; Suturen der Scheidewände eingebuchtet, gezähnelt, sich nicht berührend.
Fig. 3. und 4.
4 Umgänge, die zum größten Teil vom letzten erfasst werden; dieser ist leicht konvex gewölbt; unscheinbar berippt; Rippen zum Rand hin geteilt; Zwischenräume zuweilen gestreift. Nabel frei sichtbar. Kiel spitz. Gehäuse dunkel. Steinkern rostfarben, dunkel, pyritisch. Vorkommen: ockeriger Ton bei Langheim; selten.

Comptus. 3. N. Apertur länglich-oval, zugespitzt; wenige, geschwungene, fein gezähnelte Suturen.
Fig. 5. und 6.
Wenige Umgänge, die fast vom letzten, mittelmäßig konvexen Umgang umfasst werden; dieser ist mit haarförmigen [sehr feinen], sehr dicht stehenden, ungleichmäßigen, gekrümmten Streifen [Rippen] versehen. Nabel offen sichtbar. Kiel spitz. Gehäuse dunkel, erste Scheidewand fast einen ganzen Umgang von der Apertur zurückliegend. Steinkern kalkig grau. Vorkommen: ... [von Reinecke nicht eingefügt.]

Complanatus. 4. N. Apertur lanzeolat, länglich; Suturen gelappt; Loben erodiert.
Fig. 7. und 8.
Der letzte Umgang umfasst die übrigen. Er ist nur sehr unscheinbar gewellt berippt; Flanken flach, komprimiert; Rand [der Externseite] abgestumpft. Nabel freiliegend, mittelmäßig weit. Steinkern pyritisch, ockerig. Vorkommen: bei Langheim und Thurnau.

Rotula. 5.N. Apertur länglich spathulat; Suturen der Scheidewände gelappt, gekerbt, bzw. stumpf gezähnelt.
Fig. 9. und 10.
(WALCH, Naturgeschichte der Versteinerung P. II. Tab. A. fig. 9, Tab. A. II., fig. 3.)
4 Umgänge, radial berippt; Rippen am Rand nach vorne gebogen. Mitte der Externseite mit einem hohlziegelförmigen Knotenkiel [Zopfkiel] versehen. Nabel freiliegend. Gehäuse [Steinkern] dunkel. Steinkern: grauer Marmor oder olivfarbener Pyrit. Vorkommen: zwischen Langheim und Thurnau.

 Reinecke Tafel 1 Exponate Tafel I.
Exponate
 Reinecke Tafel 2 Tafel II.

Discus.
6. N. Apertur länglich lanzeolat, abgestumpft [recte: nicht zugespitzt, leicht gerundet]; Scheidewände mit gelappten Suturen; Loben federartig aufgespalten, dornig.
Fig. 11. und 12.
(WALCH, P. II. Tab. A. fig. 20.)
Letzter Umgang die übrigen einhüllend; [Gehäuse] flach discusartig, zum Nabel hin und am Rand [der Externseite] berippt; jeweils 3 kleinere Rippen mit einer größeren alternierend. Nabel spiralig, freiliegend. Vorkommen: α) aus weißem Kalk am Staffelberg  β) pyritisch goldfarben bei Langeheim [aber hier] als kleinere Form mit gleichartigen Rippen am Rand [d. Externseite] und mit einem Sipho, der unter einer etwas spitzeren Externseite liegt; vielleicht eine eigene Art.

Polyplocus. 7. N. Apertur länglich, [extern] etwas abgestumpft; Scheidewände mit gelappten und gezähnten Suturen.
Fig. 13. und 14.
4 ziemlich flache, berippte Umgänge; Rippen auf dem inneren Abschnitt der Flanke einfach, ungleichartig, im äußeren Teil der Flanke mit vielen gleichmäßigen Rippen versehen [polyplok!] Nabel freiliegend. Vorkommen: Kalksteinkerne ohne irgendeinen Rest der Schale bei Tremersdorf, Langheim, Staffelstein.
Reineke Tafel 3 Tafel III.

Jason.
8. N. Apertur lanzeolat, gekappt; Suturen gelappt und gezähnt.
Fig. 15. 16. 17.
(WALCH, P. II. Tab. A. fig. 1.)
4 Umgänge; Flanken flach, mit einer doppelten engstehenden Reihe von Knötchen; die eine davon entlang der Spurlinie, die andere am Nabelrand; oberer Flankenteil zur Externseite hin berippt, wobei jedes einzelne Knötchen zwei Rippen am Rand hin entsendet. Externseite gekappt, flach, beiseitig mit etwa 60 Knötchen pro Umgang. Nabel freiliegend. Gehäuse [Steinkern] goldglänzend. Steinkern ockerig, pyritisch. Vorkommen: bei Langheim.

Castor. 9. N. Apertur abgestumpft sechseckig; Suturen gelappt und gezähnt.
Fig. 18. 19. 20.
(Walch, P. II. Tab. A. fig. 5)
4 Umgänge; an der Spurline beknotet, etwa 14 Knoten pro Umgang; unterer Flankenteil mit ebensoviel Rippen besetzt, zum Nabel hin abfallend; oberer Teil der Flanke mit der doppelten Anzahl von Rippen, die zur Externseite geneigt sind. Externseite auf beiden Seiten zahnartig beknotet, in der Mitte gefurcht. Nabel offen freiliegend. Goldfarbig, Steinkern pyritisch. Vorkommen: bei Langheim.

Pollux. 10. N. Apertur sechseckig; Suturen gelappt und gezähnt.
Fig. 21. 22. 23.
(Walch, P. II. Tab. A. fig. 6)
4 Umgänge; Spurlinie mit 12 Knoten pro Umgang; am oberen Flankenrand mit ebensoviel Knoten; unterer Teil der Flanke berippt, zum Nabel hin geneigt. Externseite auf beiden Seiten hin beknotet, in der Mitte mit einer Furche. Eisenfarbig. Steinkern pyritisch.
Vorkommen: zusammen mit der vorherigen Art.

Hylas. 11. N. Apertur oval-gekappt; Suturen gelappt und gezähnt.
Fig. 24. 25. 26.
(Walch, P. II. Tab. A. fig. 7)
4 konvexe Umgänge; innerer Teil der Flanken einfach berippt; Spurlinie beknotet, 20 Knoten pro Umgang; oberer Teil der Flanken berippt; jeweils zwei oder drei Rippen treffen auf einen Knoten der Spurlinie. Externseite auf beiden Seiten mit einem Knoten versehen, in der Mitte gefurcht. Nabel trichterförmig. Goldfarbig. Steinkern ockerfarbig, pyritisch. Vorkommen: bei Langheim.

Refractus. 12 N. Apertur in verschiedenen Wachstumsstadien veränderlich, elliptisch; Suturen gezähnt. Nur ein einziger Umgang sichtbar; entweder eine Spirale, die in eine hyperbolische Form übergeht, oder zwei Spiralen, die sich spitzwinkelig schneiden und eine Spitze bilden. Gehäuse leicht berippt. Externseite der einen Spirale glatt, die der anderen gefurcht. Goldfarbig. Steinkern spätig und pyritisch. Vorkommen: bei Ützing, äußerst selten.
Fig. 27. Gehäuse im Stadium der größten [Ausdehnung] der Apertur, bevor die zweite Spirale angesetzt wird.
Fig. 28. Größter Querschnitt [des Gehäuses].
Fig. 29. Weitgehend adultes Gehäuse mit angesetzter zweiter Spirale.
Fig. 30. Querschnitt dieses [letzten] Stadiums.

Parallelus. 13. N. Apertur viereckig; Suturen gelappt, einander genähert.
Fig. 31. und 32.
5 leicht konvexe Umgänge, normal berippt. Rippen enden am Rand [marginal] an einem Knoten. Externseite ziemlich flach. Sipho unter der Externseite [erkennbar]. Goldfarbig. Steinkern ockerig, pyritisch. Vorkommen: bei Ützing.

Costula. 14. N. Apertur länglich, zugespitzt; Suturen weitstehend gebogen.
Fig. 33. und 34.
4 mittelmäßig konvexe Umgänge; Rippen gerade, am Rand zur Externseite leicht nach vorn gekrümmt. Externseite spitz zulaufend. Gehäuse dunkel, opak. Kalksteinkern.
 Reinecke Tafel 4 Tafel IV.

Lunula.
15. N. Apertur elliptisch; Suturen blattartig, sich berührend.
Fig. 35. 36.
4 Umgänge, etwas konvex; Flanken innen glatt, außen mondsichelartig berippt. Externseite konvex, Kiel unscheinbar. Unter der Externseite ist der Sipho [erkennbar]. Dunkel-eisenfarbig [rostfarbig]. Steinkern spätig und pyritisch. Vorkommen: bei Langheim und Thurnau.

Hecticus. 16. N. Apertur nahezu fünfeckig [ohne die Nabelkante], lanzeolat; Suturen gelappt, gezähnt.
Fig. 37. 38.
4 Umgänge, ungleichmäßig knotig und berippt; Rippenenden am Rand der Externseite in einem Knoten. Externseite mit Kiel. Sipho unter dem Kiel erkennbar. Goldfarbig. Steinkern spätig und pyritisch. Vorkommen: bei Langheim; sehr selten.

Radians. 17. N. Apertur oval, [nach oben] spitz und scharf; Suturen blattartig gezähnt.
Fig. 39. 40.
5 Umgänge, gleichmäßig konvex; Rippen dichtstehend, radial; Rippen auf der Externseite nach vorn gebogen. Externseite gekielt. Steinkern pyritisch, messingglänzend. Vorkommen: in bläulichem Ton in der Umgebung von Fechheim (und Thurnau?).

Platynotus. 18. N. Apertur breit, von halbmondförmigem Umriss, an der Externseite abgestumpft. Suturen [einzutragen vergessen].
Fig. 41. 42.
Wenige Umgänge; Flanken annähernd konvex; Rippen leicht geschwungen, am Außenrande zugespitzt. Externseite breit, flach, kaum konvex; mit je drei feinen Rippen zwischen den Randknoten. Nabel trichterförmig. Gehäuse weiß; Kalksteinkern. Vorkommen: am Staffelberg. Ob das Gehäuse gekammert ist, bezweifle ich noch. An den wenigen Exemplaren, die ich beobachten konnte, habe ich Suturen weder an der Oberfläche des Steinkerns, noch an den Querschnitten der Scheidewände erkennen können.

Dendatus. 19. N. Apertur elliptisch; Suturen blattartig gezähnt.
Fig. 43. 44.
Drei ziemlich flache Umgänge. Externseite nur im Bereich der letzten Kammer gekielt; Kiel gezähnelt. Kalksteinkern. Vorkommen: bei Langheim.
 Reinecke Tafel 5 Tafel V.

Polygyratus.
20. N. länglich abgestumpft [höher entwickelt als breit]; Suturen dornig-vielfiederig, "verwickelt".
Fig. 45. 46.
6 ziemlich flache Umgänge; Flanken gerippt; marginal gerundet; aufgeteilte Rippen ziemlich häufig. Kalksteinkern. Vorkommen: bei Tremersdorf und Staffelstein.

Tumidus. 21. N. Apertur halbelliptisch; Suturen gelappt, spitzig und vielfiederig.
Fig. 47. 48.
(WALCH, P. II. Tab. I. fig. 4 Tab. I a. fig. 1.)
4 im Nabel [noch] sichtbare, vom letzten weitgehend umfasste Umgänge; konvex; dicht berippt; Rippen gegabelt [dichotom]. Nabel zylindrisch, tief. Goldfarben. Steinkern pyritisch. Vorkommen: bei Langheim.

Trifurcatus. 22. N. Apertur breit, nierenförmig. Suturen [einzutragen vergessen]
Fig. 49. 50.
(WALCH, P. II. Tab. III. fig. 6)
Gehäuse konvex, tief genabelt; 4 Umgänge, die von der Spurlinie zum trichterförmigen, beknoteten Nabel abfallen. Spurlinie mit etwa 12 spitzen Knoten auf dem Umgang. Oberer Teil der Flanken regelmäßig berippt; je drei Rippen auf der Spurlinie zu einem Knoten zusammenlaufend; dazwischen einzelne Rippen eingeschaltet [Schaltrippen]. Anzeichen von Suturen zweifelhaft. Gehört vielleicht zu den Argonauten. Kalksteinkern. Vorkommen: am Staffelberg.
 Reinecke Tafel 6 Tafel VI.

Inflatus. 23. N. Apertur breit, nierenförmig; Suturen gelappt, Loben gezähnt.
Fig. 51.
4 glatte Umgänge, ziemlich involut, Umriss konvex; an der Suturlinie abgestumpfte Knoten. Nabel tricherförmig. Kalksteinkern, ohne irgendeinen Schalenrest. Vorkommen: am Staffelberg.

Striolaris. 24 N. Apertur breit bis annähernd halbelliptisch; Suturen blattförmig
Fig. 52. 53.
3 Umgänge, ziemlich involut, unterer Teil der Flanken abgeflacht, [z.T.] knotenartig berippt; äußerer Teil mit dichten, [feinen] Rippen versehen. Nabel trichterförmig. Kalksteinkern. Fundort: ... [einzusetzen vergessen]

Laevigatus. 25 N. Apertur hochrechteckig; Suturen bogenförmig, Loben dreiteilig gezähnt.
Fig. 54. 55.
4 vollkommen glatte Umgänge; eigentliche Flanken komprimiert, flach, am oberen Rand gerundet. Farbe goldglänzend. Steinkern pyritisch. Vorkommen: bei Langheim in einer Schicht eisenschüssigen Tons; häufig.

Annularis. 26. N. Apertur annähernd kreisförmig; Suturen  gelappt, gezähnt.
Fig. 56. 57.
5 glattrunde, berippte Umgänge; Rippen marginal zweiteilig. Goldfarben. Steinkern pyritisch. Vorkommen: häufig bei Langheim und Ützing.

Crenatus. 27. N. Apertur breitoval; Suturen blattartig.
Fig. 58. 59.
4 Umgänge; innerer Flankenteil konvex, knotig berippt; von jedem Knoten 2-3 Rippen zur Externseite hin ausgehend. Externseite abgestumpft. Nabel trichterförmig, freiliegend [weitnabelig]. Kalksteinkern. Vorkommen: ... [nicht angegeben].
 Reinecke Tafel 7 Tafel VII.

Platystomus. 28. N. Apertur breit. halbmondförmig; Suturen gelappt, laubartig.
Fig. 60.
Außerhalb des Nabels nur ein Umgang sichtbar; unterer Teil der Flanke engstehend berippt; Rippen gegen die äußerste Externseite hin zwei- oder dreifach gegabelt. Nabel zylindrisch, sehr tief [engnabelig]. Die Schale scheint – im Gegensatz zu den sonstigen Nautili – mit einer inneren Lippe versehen gewesen zu sein. Farbe rostbraun und leicht goldfarben. Steinkern pyritisch. Vorkommen: bei Langheim.

Anceps. 29. N. Apertur breit, "doppelköpfig"; Suturen gelappt, Loben gezähnt.
Fig. 61.
Ein Umgang außerhalb des Nabels sichtbar; Flanken spitzwinkelig, zinnenartig gestaltet. Externseite sehr breit, leicht konvex; je drei Rippen auf einen randlichen Knoten treffend. Auf der Mitte der Externseite leicht kanalikuliert. Nabel trichterförmig, freiliegend, mit Rippen versehen. Farbe rostbraun, leicht goldfarben. Pyritischer Kern. Vorkommen: in einem Bächlein bei Ützing.

Ellipticus. 30 N. Apertur leicht quergestellt, "doppelköpfig"; Suturen [keine Angaben].
Fig. 62.
Ein Umgang sichtbar; elliptisch spiralig; hohlziegelartig berippt; Externseite sehr breit, kaum konvex; innerer Flankenteil spitzwinkelig. Mitte der Externseite durch eine Linie gekennzeichnet. Nabel elliptisch. Anzeichen der Suturen vage, zweifelhaft. Farbe rostbraun. Steinkern ockerig. Vorkommen: in einem Bächlein bei Ützing.

Pustulatus. 31. N. Apertur breit, nierenförmig, mit stumpfwinkeligen Ausbuchtungen; Suturen kunstvoll, kompliziert.
Fig. 63. 64.
Ein Umgang der die früheren umfaßt; gleichförmig konvex; 5 Knotenreihen, deren mittelste sich in der Mitte der Externseite befindet.  Nabel eng, tief. Farbe rostbraun. Steinkern pyritisch. Vorkommen: bei Altenbanz in der Umgebung des Steglitzer Berges.
 Reinecke Tafel 8 Tafel VIII.

Striatus.
32. N. Apertur breit bis viereckig (bei jüngeren Exemplaren abgerundet); Suturen verzweigt, kompliziert.
Fig. 65. 66.
4 Umgänge, weitgehend involut; innerer Teil der Flanken berippt; Rippen jeweils in einen terminalen Knoten endigend und zweiteilig über die Externseite hinwegziehend. Externseite sehr breit, konvex, transversal berippt, longitudinal mit feinen Streifen versehen. Nabel trichterförmig. Gehäuse dunkel schwärzlich. Vorkommen: in hartem Kalkstein bei Fechheim, zusammen mit Belemniten.

Undatus. 33. N. Apertur rundlich; Suturen der inneren Flanke wellig gebogen, wobei die äußerste Krümmung gezähnt ist. Suturen der äußeren Teile der Flanke "winkelig gezähnt".
Fig. 67.
(WALCH, P. II. Tab. I a. fig. 4. 5.)
3-4 Umgänge, meist involut; innerer Flankenteil stumpf berippt, am Ende mit Knoten versehen. Externseite flach, ziemlich konvex. Kalksteinkern. Vorkommen: sehr häufig auf dem Höhenzug "die langen Berge" und bei Römhild.
 Reinecke Tafel 9 Tafel IX.

Costatus.
34. N. Apertur breit, subquadratisch; Suturen gelappt, Loben gerundet und gezähnt.
Fig. 68. 
Fig. 69.: Längsschnitt.
(WALCH, P. II. Tab. A II. fig. 6.)
6 Umgänge; Rippen kräftig, relativ dichtstehend, gleichartig, am Außenrand zugespitzt, auf der Externseite nach vorn gekrümmt. Externseite gekielt: Kiel hohlziegelartig geknotet. Gehäuse [Steinkern] dunkel; die letzte Kammer [Wohnkammer] bildet einen regelrechten Kreis. Steinkern spätig, mergelig, von Pyrit oder Ton umschlossen. Vorkommen: sehr häufig bei Fechheim, Großen-Garnstadt, Banz, Thurnau.
 Reinecke Tafel 10 und 11 Tafel X. und Tafel XI.

Arietis. 35. N. Apertur subquadratisch; Suturen sehr einfach gebogen.
Fig. 70.
Fig. 71.
Schräger Längsschnitt.
Wenige Umgänge; Flanken flach. Externseite breit, abgestumpft. Sipho zentral gelegen, fortlaufend, halskettenförmig [Perlschnursipho]. Vorkommen: als Kalksteinkerne bei Tremersdorf.

Nautilus – Argonauta
 Reinecke Tafel 12 Tafel XII.

(Nautilus)
Colubrinus. 36. A. Apertur oval; Suturen gelappt, Loben gefiedert.
Fig. 72.
(WALCH, P. III. Tab. I. fig. 6. Tab. I. a. fig. 2. 3.)
6 konvexe Umgänge; innerer Flankenteil einfach berippt; Rippen am Rand gegen die Externseite hin gegabelt [dichotom]. Kalksteinkern. Vorkommen: bei Staffelstein.

(Argonauta)
Anguinus. 1. A. Apertur kreisförmig.
Fig. 73.
4 länglich rundliche Umgänge, dicht und deutlich berippt; Rippen im äußeren Flankenteil zweiteilig. Gehäuse weiß, undurchsichtig. Steinkern spätig. Vorkommen: bei Doeringstadt in einem schwärzlichen Mergel.

Argonauta
 Reinecke Tafel 13 Tafel XIII.

(Argonauta)
Serpentinus. 2. A. Apertur länglich, linear-lanzeolat [annähernd hochrechteckig]; [auf der Externseite] zugespitzt.
Fig. 74. 75.
(WALCH, P. II. Tab. A. II. fig. 2.)
4-5 flache Umgänge, zum flachen, sehr weiten Nabel hin rechtwinkelig abfallend [Nabelkante]; Rippen stark sinusartig gekrümmt [Sichelrippen]. Externseite gekielt; Kiel spitz, "völlig unversehrt", Gehäuse gelblich. Steinkern spätig. Vorkommen: in festerem Kalk bei Doeringstadt.

Caecilia. 3. A. Apertur länglich elliptisch, zugespitzt.
Fig. 76. 77.
3-4 Umgänge, ziemlich konvex; Flanken mit gebogenen glatten Rippen versehen. Externseite glatt, gekielt. Gehäuse [Steinkern] dunkel-gelblich, undurchsichtig. Steinkern spätig, von winzigen kleinen Schnecken erfüllt. Vorkommen: zusammen mit der vorherigen [Art.].

Katalog der noch vorhandenen Reinecke-Typen mit Bemerkungen zum Stand der Bearbeitung
 Nautilus opalinum Nautilus opalinum (Abb. 1, Abb. 2)
Holotypus; Inv. No. 50
= Leioceras (Leioceras) opalinum (REINECKE). Typusart von Leioceras.
Bemerkungen zum Fundort und Schicht: eisenschüssige Kalkbank bei Altenbanz gegen den Steglitzberg hin; sehr selten = Grenzbereich Jurensismergel/Opalinuston = unteres Aalenium.
 

Nautilus meandrus
1 Exemplar; Inv. No. 50
= Innenwindung von Leioceras opalinum. Aalenium.
Bemerkungen zum Fundort: Kann bei Langheim nicht vorkommen, wohl gleicher Fundort wie opalinus.

  Nautilus comptus
5 Syntypen; Inv. No. 50; Lectotypus: Chandler & Callomon 2009, Fig. 4
= die Syntypen sind verschiedene Arten der Gattung Pleydellia
Schicht: Jurensismergel. Fundort: nicht angegeben.
  Nautilus complanatus
Syntypenreihe
= Oxycerites subcostarius (OPPEL). Unter-Callovium, obere Enodatum-Subzone.
Bemerkungen zum Fundort und Schicht: bei Thurnau sicher andere Art.
  Nautilus rotula
Syntypenreihe: Inv. No. 50 (7 Stücke)
= Amaltheus sp.
Fundschicht: Amaltheentone, Ober-Pliensbachium. Bemerkungen zum Fundort: Zahlreiche Topotypen aus dem Amaltheentonen bei Großheirath und Großgarnstadt.
  Nautilus discus
Syntypenreihe: Inv. No. 1347 (7 Stücke); Inv. No. 1353 (1 Stück)
= Tarameliceras discus (REINECKE)
Bemerkungen zum Fundort und Schicht: oberes Oxfordium, unteres Kimmeridgium. Fundort: Staffelberg.
  Nautilus polyplocus
Syntypenreihe: Inv. No. 38 (6 Stücke)
= Ataxioceras (Ataxioceras) polyplocum (REINECKE)
Kimmeridgium, Platynota-Zone. Bemerkungen zum Fundort: Tremersdorf ist Muschelkalk.
  Nautilus jason
Syntypenreihe; Typusart von Kosmoceras
= Mikrokonch von Sigaloceras enodatum Nikitin
non Kosmoceras jason sensu d’Orgibny
Fundort: bei Langheim. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Unter-Callovium, obere Enodatum-Subzone.
  Nautilus castor
Holotypus; Inv. No. 74 (1 Stück)
= Kosmoceras (Spinikosmoceras) castor (REINECKE)
Fundort: Langheim. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Mittel-Callovium, Coronatum-Zone.
  Nautilus pollux
Syntypenreihe: Inv. No. 75 (2 Stücke)
= Kosmoceras (Spinikosmoceras) pollux (REINECKE)
Fundort: Langheim. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Mittel-Callovium, Coronatum-Zone.
  Nautilus hylas
einige Syntypen, zahlreiche Topotypen zu jason
= Sigaloceras enodatum Nikitin, breite Variante.
Fundort: bei Langheim. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Unter-Callovium, obere Enodatum-Subzone.
  Nautilus refractus
Syntypenreihe: Inv. No. 52 (2 Stücke) Lectotypus designiert durch Schweigert & Dietze 1998, Taf. 9, Fig. 10.
= Oecoptychius refractus (REINECKE); Typusart der Gattung Oecoptychius
Fundort: Ützing. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Mittel-Callovium, Coronatum-Zone.
  Nautilus parallelus
Zahlreiche Syntypen
= Syn. zu Hecticoceras hecticus = normale und häufigste Variante
Fundort: bei Ützing. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Unter-Callovium, obere Enodatum-Subzone.
  Nautilus costula
Holotypus; Inv. No. 53 (1 Stücke)
= Dumortieria costula (REINECKE)
Fundort: nicht angegeben. Fundschicht: Jurensismergel. Biostratigraphie: Ober-Toarcium.
  Nautilus lunula
Typus verloren
  Nautilus hecticus
Typus verloren, aber zahlreiche Topotypen
= Hecticoceras hecticum (REINECKE); Typusart von Hecticoceras
Fundort: bei Langheim. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Unter-Callovium, obere Enodatum-Subzone.
  Nautilus radians
Syntypenreihe: Inv. No. 53 (3 Stücke)
= Dumortieria radians (REINECKE)
Fundort: Fechheim. Fundschicht: blaulicher Ton = Jurensismergel. Biostratigraphie: Ober-Toarcium.
  Nautilus platynotus
Syntypenreihe: Inv. No. 1357 (9 Stücke)
= Sutneria platynota (REINECKE) ; Typus-Art von der Gattung Sutneria
Fundort: am Staffelberg. Fundschicht: Arzberg Formation (Weißjura gamma). Biostratigraphie: unteres Kimmeridgium, Platynota-Zone.
  Nautilus dendatus
Holotypus; Inv. No. 1348
= Creniceras dendatus (REINECKE); Typus-Art von der Gattung Rasenia
Fundort: bei Langheim. Fundschicht: Arzberg Formation (Weißjura gamma). Biostratigraphie: unteres Mittel-Kimmeridgium.
 Polygyratus Nautilus polygyratus – Syntypen
Holotypus; Inv. No. 40
= Ardescia sp.
Fundort: Staffelstein. Fundschicht: Arzberg Formation (Weißjura gamma). Biostratigraphie: unteres Kimmeridgium.
 Tumidus Nautilus tumidus
2 Syntypen; Inv. No. 47
= Macrocephalites tumidus (REINECKE) m
Fundort: bei Langheim. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Unter-Callovium, obere Enodatum-Subzone.
 Trifurcatus Nautilus trifurcatus
Holotypus; Inv. No. 1353
= Rasenia (Eurasenia) trifurcata (REINECKE)
Fundort: nicht angegeben. Fundschicht: Arzberg Formation (Weißjura gamma). Biostratigraphie: unteres Kimmeridgium.
 Inflatus Nautilus inflatus
Syntypenreihe: Inv. No. 1358 (6 Stücke)
= Aspidoceras inflatum  (REINECKE) M
Fundort: nicht angegeben. Fundschicht: Arzberg Formation (Weißjura gamma). Biostratigraphie: unteres Kimmeridgium.
 

Nautilus striolaris
Syntypenreihe: Inv. No. 63 (4 Stücke)
= Rasenia (Rasenoides) striolaris (REINECKE) m; Typus-Art von der Gattung Rasenia
Fundort: nicht angegeben. Fundschicht: Arzberg Formation (Weißjura gamma). Biostratigraphie: unteres Kimmeridgium.

  Nautilus laevigatus - Syntypen
Syntypenreihe: Inv. No. 58 (> 50 Stücke)
= Hecticoceras laevigatum (REINECKE) m
Fundort: Langheim. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Unter-Callovium, obere Enodatum-Subzone.
  Nautilus annularis
Syntypenreihe: Inv. No. 46 (> 100 Stücke)
= Choffatia annularis (REINECKE) m
Fundort: Langheim und Ützing. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Unter-Callovium, obere Enodatum-Subzone.
  Nautilus crenatus
Holotypus; Inv. No. nicht mehr lesbar
= Rasenia (Prorasenia) crenata (REINECKE) m
Fundort: nicht angegeben. Fundschicht: Arzberg Formation (Weißjura gamma). Biostratigraphie: oberes Oxfordium bis unteres Kimmeridgium.
  Nautilus platystomus
Syntypenreihe: Inv. No. 57 (10 Stücke)
= Synonym, denn breitmündige Variante von tumidus
Fundort: Langheim. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Unter-Callovium, obere Enodatum-Subzone.
  Nautilus anceps
Syntypenreihe: Inv. No. 81 (6 Stücke)
= Reineckeia anceps (REINECKE); Typusart der Gattung Reineckeia
Fundort: in einem Bächlein bei Ützing. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Unter-Callovium, obere Enodatum-Subzone.
  Nautilus ellipticus
1 Stück, ohne Inv. No.
= Nomen dubium, weil ein deformiertes Exemplar der Gattung Reineckeia
Fundort: in einem Bächlein bei Ützing. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Unter-Callovium, obere Enodatum-Subzone.
  Nautilus pustulatum
Syntypenreihe: Inv. No. 1356 (2 Stücke) Lectotypus designiert durch Schweigert & Dietze 1998, Taf. 9, Fig. 2.
= Phlycticeras pustulatum (REINECKE); Typusart der Gattung Phlycticeras
Fundort: kann bei Altenbanz nicht vorkommen. Fundschicht: Ornatenton-Formation. Biostratigraphie: Mittel-Callovium, Coronatum-Zone.
 

Nautilus striatus
Syntypenreihe: Inv. No. 81 (2 Stücke)
= Liparoceras sp.
Fundort: in einem Bächlein bei Ützing. Fundschicht: in harten Kalkstein bei Fechheim = Numimalsimergel. Biostratigraphie: Unter-Pliensbachium.

  Nautilus undatus
Originalstück verloren, zahllose Topotypen
Fundort: Lange Berge (Höhenzug NW Coburg) und Römhild (?). Fundschicht: oberer Muschelkalk.
  Nautilus costatus – Syntypen
Syntypenreihe: Inv. No. 70 (9 Stücke); Inv. No. 54 (6 Stücke); Inv. No. 69 (2 Stücke);
Inv. No. 83 (Stück); Inv. No. 68 (5 Stücke);
= Pleuroceras costatum C
Fundort: Fechheim, Großgarnstadt, Banz, Thurnau(?). Fundschicht: = oberste Bank der Amaltheentone. Biostratigraphie: Ober-Pliensbachium.
  Nautilus arietis
Typusmaterial verloren, aber zahlreiche Topotypen
= Germanonautilus arietes Inv. No. 70 (9 Stücke);
Fundort: Tremersdorf. Fundschicht: oberer Muschelkalk. Biostratigraphie: Anisien.
  Nautilus colubrinus
Syntypenreihe: Inv. No. 42 (3 Stücke)
Orthosphinctes colubrinus (REINECKE)
Fundort: bei Staffelstein. Fundschicht: Dietfurt-Formation (Werkkalke). Biostratigraphie: Ober-Oxfordium
  Argonauta anguinus
Holotyp; Inv. No. 34
Dactylioceras (Orthodactylioceras) anguinum (REINECKE)
Fundort: Döringstadt. Fundschicht: Posidonienschiefer. Biostratigraphie: Unter-Toracium.
  Argonauta serpentinus
Syntypenreihe: Inv. No. 37 (2 Stücke); Inv. No. 50 (1 Stück)
= Harpoceras serpentinus (SCHLOTHEIM)
Fundort: Döringstadt. Fundschicht: Posidonienschiefer. Biostratigraphie: Unter-Toracium.
  Argonauta caecilia
Inv. No. 53 (1 Stück)
= Harpoceras serpentinus (SCHLOTHEIM); Innenwindung von serpentinus
Fundort: Döringstadt. Fundschicht: Posidonienschiefer. Biostratigraphie: Unter-Toracium.
Reinecke Tafel 1
Originalbeschreibungen von Reinecke Arten, Tafel I.
Reinecke Tafel 1 Exponate
Exponate zu Tafel I.
Opalinum
Nautilus opalinum
Opalinum
Nautilus opalinum
Polygyratus
Nautilus polygyratus
Tumidus
Nautilus tumidus
Trifurcatus
Nautilus trifurcatus
Inflatus
Nautilus inflatus
Originale