Trägerschaft Landesstiftung

Die Einführung der Republikanischen Staatsform im Jahre 1918/19 erforderte im Zuge der innerdeutschen Umgestaltung auch eine Auseinandersetzung mit dem Herzogtum Coburg. In beiderseitigem Einvernehmen wurden die herzoglichen Vermögenswerte in einer vom Staat unabhängigen Stiftung vereinigt. Der letzte regierende Landesfürst, Herzog Carl Eduard, wünschte, dass diese Stiftung den Namen „Coburger Landesstiftung“ führen solle und versah sie sowohl mit Teilen seines privaten Vermögens wie mit solchen des herzoglichen Gesamthauses. Der Coburg-bayerische Staatsvertrag vom 14. Februar 1920 bestätigt das Gesetzt vom 9.August 1919, in dem der Zeck der Landesstiftung bestimmt wird, nämlich „die ihr übertragenden Kunstschätze zu erhalten, zu mehren und in der Öffentlichkeit nutzbar zu machen, alle Bestrebungen der heimatlichen Kultur- und Landschaftspflege zu unterstützen sowie die Volksbildung und Volkswirtschaft zu fördern“. Das Museumsgebäude im Hofgarten, das dem Herzog persönlich gehörte, wurde bei der Vereinigung Bayerns mit Coburg zu Staatsgut erklärt und heute von der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen verwaltet. Die Coburger Landesstiftung, Abteilung Naturkunde-Museum, ist unentgeltlicher Nutzer.
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Schloss_Ehrenburg
Schloss Ehrenburg, Sitz der Landesstiftung